13. Mrz 2008 17:24, ergänzt 20:09
Am ruhigen Wetter kann es nicht gelegen haben, dass vor der griechischen Insel Poros ein Passagierschiff auf Grund gelaufen ist und nun Wasser aufnimmt. Die Behörden starteten eine umfassende Rettungsaktion.
Die havarierte «Georgis» gehört zu einer Linie, die Tagestouren zwischen dem Athener Hafen Piräus und den nahegelegenen Inseln Poros, Ägina und Hydra organisiert. Sie befand sich auf einer Dreitagestour durch den Saronischen Golf. In der Region herrsche ruhiges und sonniges Wetter.«Mehrere Boote haben das Schiff erreicht und holen die Menschen raus», sagte der Bürgermeister von Poros, Dimitris Stratigos. Die «Giorgis» nehme weiter Wasser auf. Den Einsatzkräften komme aber das ruhige Wetter zugute. Außerdem hätten die Retter noch mehrere Stunden Tageslicht zur Verfügung. Die «Georgis» habe auch keine Schlagseite, da sie offenbar auf dem Riff «sitzt», sagten Kapitäne der zur Hilfe geeilten Schiffe im Rundfunk.
Bei den Touristen an Bord handelt es sich nach Behördenangaben überwiegend um Ausländer. 103 seien Japaner, 58 Amerikaner und 56 Russen, erklärte das Ministerium. Weitere Passagiere kämen aus anderen Ländern. Nach Angaben des Ministeriums für die Handelsmarine bestand für die Urlauber keine Gefahr. (nz/dpa/ap)