28. Feb 2008 18:03
Bisher ohne Erfolg bohrt ein Schatzsucher-Team an der Grenze zu Tschechien nach 1,9 Tonnen Edelmetall. Sollten sie etwas finden, dürften sie das Gold allerdings gar nicht behalten.
Bis Donnerstag fanden die Schatzsucher keinen Zugang zu den vermuteten 1,9 Tonnen Gold. «Es kann dauern, Bergbau braucht seine Zeit», sagte Haustein, der auch auf der Suche nach dem legendären Bernsteinzimmer ist. «Wir werden dieses Gebiet nach dem Ausschlussverfahren so genau durchbohren, dass wir sicher sein können», kündigte er an. Nach Unterlagen aus dem Besitz eines Hobby-Schatzsuchers soll der Eingang zu dem Depot 1,47 Meter breit sein. Der 49 Jahre alte Schleswig-Holsteiner fand die Koordinaten auf einer Karte seines verstorbenen Vaters. Wenn die Schätze gefunden würden, gehörten sie dem Staat. Die Schatzsucher, die diese spektakuläre Aktion aus eigener Tasche bezahlen, hoffen aber auf eine Entschädigung oder auf Finderlohn.