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Lupe Frau tötet Radfahrer wegen Job-Suche

Warum die Frau aus Sachsen ein Beil im Auto hatte, ist unklar. Klar ist jedoch, dass sie damit einen Mann erschlagen hat - den sie nicht einmal kannte.

Eine 52-Jährige aus Sachsen hat in Beyersdorf in Sachsen-Anhalt einen Radfahrer umgebracht. Die Frau habe gestanden, den 75-Jährigen getötet zu haben, sagte Staatsanwalt Frank Pieper am Montag. Ein Richter ordnete am Nachmittag die Unterbringung der Frau in die geschlossene Psychiatrie an.

Die Arbeitslose hatte zuvor ausgesagt, sie habe in dem Mann auf dem Fahrrad einen Konkurrenten um einen Arbeitsplatz gesehen. «Sie kannte ihn aber nicht, er war dort zufällig vorbeigekommen, es hätte jeder sein können», sagte Pieper.

Frau meldet vermeintlichen Verkehrsunfall
Die Frau sei am Sonntag mit einem Auto in einem Gewerbegebiet umhergefahren, um nach Stellenangeboten zu sehen. Nach den Erkenntnissen der Ermittler verfolgte sie den Radfahrer mit dem Auto und fuhr ihn gezielt auf einem asphaltierten Feldweg von hinten an. Dann habe sie ihn mit dem Beil erschlagen, das sie aus bislang unbekannten Gründen im Auto bei sich hatte. «Der Mann starb nicht durch den Aufprall auf das Fahrzeug, sondern er wurde mit einem Beil erschlagen, das hat die Obduktion ergeben», fügte Pieper hinzu.

Die Frau hatte am Sonntagnachmittag die Polizei angerufen und einen vermeintlichen Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang gemeldet. Den Beamten bot sich auf dem Feldweg allerdings ein anderes Bild, wie die Staatsanwaltschaft weiter mitteilte. (dpa)