07. Feb 2008 11:49
Nach der verheerenden Tornado-Katastrophe im Süden der USA hat der US-Präsident ein Hilfsprogramm für die Betroffenen angekündigt. Mehr als 50 Menschen waren bei den Stürmen ums Leben gekommen.
Die Wirbelstürme sind die schlimmsten in den USA seit 23 Jahren. Betroffen sind Mississippi, Arkansas, Tennessee, Kentucky and Alabama. Die Unwetter deckten Häuser ab, entwurzelten Bäume, ließen Strommasten umkippen und brachten ein Einkaufszentrum teilweise zum Einsturz. Die Wucht der Tornados war so gewaltig, dass ganze Straßenzüge dem Erdboden gleichgemacht wurden und Wohnwagen durch die Luft flogen.Allein im Staat Tennessee kamen mindestens 31 Menschen ums Leben, wie die Behörden mitteilten. Arkansas meldete mindestens 13 Todesopfer, Kentucky sieben, Alabama vier. Bei dem Brand in dem Gaswerk rund 60 Kilometer nordöstlich von Nashville breitete sich das Feuer schnell auf umliegende Wohnhäuser aus Tornados treten in den USA meist zwischen dem Ende des Winter und dem Sommer auf, können aber bei den entsprechenden Bedingungen das ganze Jahr für Zerstörungen sorgen. Experten vermuten, dass die Stürme auf das Wetterphänomen La Niña zurückgehen. Diese Abkühlung des Pazifischen Ozeans kann das Wetter in der ganzen Welt beeinflussen. (nz/ AP)