netzeitung.deBangen in Neuseeland um gestrandete Wale

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Bereits im Jahr 2005 waren viele Grindwale am Strand gefunden worden (Foto: AP<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Bereits im Jahr 2005 waren viele Grindwale am Strand gefunden worden
Foto: AP
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Eine Rettungsaktion gestrandeter Grindwale in Neuseeland ist noch nicht abgeschlossen. Helfer konnten zwar fünfzehn Tiere in tieferes Wasser bugsieren, doch sind die Wale noch nicht außer Gefahr.

Nach einer Massenstrandung sind auf Neuseelands Südinsel am Mittwoch zwölf Grindwale verendet. Nach Medienberichten konnten 15 weitere Tiere in der Golden Bay von Helfern zurück ins tiefere Wasser bugsiert werden. Jedoch würden sich die Wale weiterhin gefährlich dicht am Strand von Farewell Spit aufhalten. Die Umweltbehörde habe ein Flugzeug zur Beobachtung der Meeressäuger entsandt, das auch nach weiteren gefährdeten Walen in der Bucht Ausschau halten soll, berichtete die Abendzeitung «Nelson Evening Mail».

Bei den verendeten Tieren handele es sich sowohl um kleine Kälber als auch um erwachsene Tiere mit einer Größe von sechs Metern, teilte die Naturschutzbehörde mit. Die Ursache der Strandungen von Walen ist nicht geklärt. Einige Meeresbiologen sind der Auffassung, dass es sich um eine Orientierungsstörung ihrer Echo-Ortung mit Hochfrequenzsignalen handelt. Im Januar 2006 strandeten 178 Grindwale in der Nähe von Farewell Spit an der Nordwestspitze der Goldenen Bucht, etwa 100 Kilometer von der Stadt Nelson entfernt. Grindwale erreichen eine Länge von rund sechs Metern und ein Gewicht von maximal drei Tonnen. (AP/dpa)