21.01.2008
Herausgeber: netzeitung.de
Oliver Stone verfilmte bereits die Watergate Affäre
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Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Trotz seiner offenen Kritik an George W. Bushs Politik will der amerikanische Regisseur Oliver Stone noch in diesem Jahr ein wahrheitsgemäßes Portrait über den derzeitigen US-Präsidenten drehen.
Der amerikanische Regisseur Oliver Stone plant einen Film über das Leben und die Amtszeit von US-Präsident George W. Bush. Wie das Fachblatt «Variety» am Sonntag im Internet berichtete, soll Josh Brolin die Titelrolle spielen. Wenn die Finanzierung bis dahin stehe, könne die Produktion im April beginnen und der Film entweder schon rechtzeitig zu den Präsidentenwahlen im November oder dem Amtsantritt des Bush-Nachfolgers im Januar 2009 in den Kinos zu sehen sein. Stone hat bereits einen Film über den republikanischen US-Präsidenten Richard Nixon, der wegen der Watergate-Affäre zurücktreten musste, gedreht.
Laut «Variety» sagte Stone, er wolle ein faires und wahrheitsgemäßes Porträt des Mannes zeichnen. Es solle beschrieben werden, wie Bush von einem «Alkoholiker zur mächtigsten Figur in der Welt» wurde. Stone hatte mehrfach kritisch zum Irakkrieg Stellung bezogen. Aber er sei nicht darauf aus, eine «Anti-Bush-Polemik» in die Kinos zu bringen. Seine persönliche Meinung über Bush wollte Stone auf Fragen des Fachblatts nicht äußern. (dpa)