netzeitung.deFlugzeug-Wrack blockiert Heathrow

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Die Ursache der Bruchlandung von Heathrow ist noch immer unbekannt (Foto: AP<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Die Ursache der Bruchlandung von Heathrow ist noch immer unbekannt
Foto: AP
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Noch immer steht die schwer beschädigte Boeing 777 auf einer Landebahn des Londoner Flughafens. Während Ermittler versuchen, die Unglücksursache zu klären, müssen einige Flüge abgesagt werden.

Nach der spektakulären Bruchlandung einer Boeing 777 sind auf dem Londoner Flughafen Heathrow auch am Freitag zwölf Flüge abgesagt worden. Die schwer beschädigte Maschine stand am Morgen noch immer am Ende der Landebahn.

Ermittler versuchten, die Ursache des Zwischenfalls vom Donnerstag zu klären. 19 Menschen waren verletzt worden, als die Boeing der British Airways vor der Landebahn im Gras aufgesetzt und erst nach einer längeren Rutschpartie zum Stehen gekommen war. Alle 152 Insassen hatten sich über die Notrutschen in Sicherheit bringen können.

Von den Streichungen betroffen sei jeder zehnte Kurzstreckenflug, teilte der Heathrow-Betreiber BAA PLC mit. Alle Langstreckenflüge würden jedoch geflogen. Reisende sollten sich unbedingt bei ihrer Fluggesellschaft informieren.

Um die Unglücksursache zu klären, wollen Ermittler unter anderem den Pilot und die Besatzung befragen; ein erster Bericht werde in den kommenden 48 Stunden vorliegen, teilte die zuständige Luftfahrtbehörde mit. Es war spekuliert worden, dass es sich um einen Triebwerkschaden gehandelt hat. Der Pilot war nach Angaben von British Airways erfahren und seit 20 Jahren im Einsatz.

Brown lobt «Professionalität» des Piloten
Der britische Premierminister Gordon Brown, der zu der Zeit des Unglücks selbst auf dem Weg von Heathrow nach China war, lobte derweil die «Professionalität» und «Ruhe», mit der der Pilot und die Besatzung gehandelt hätten.

Am Vortag waren rund 200 Flüge gestrichen worden, nachdem die Boeing auf der südlichen Landbahn entlang geschossen war. Eine der Tragflächen, in denen die Flugbenzintanks untergebracht sind, wurde vom Fahrwerk durchbohrt. Zu einer Explosion kam es jedoch nicht. (AP/dpa)