«In den vergangenen sieben Jahren wurden sieben Säuglinge in das Körbchen gelegt, ein weiterer wurde in der Nähe an einem Fahrradständer gefunden», erläutert Utz Wewel vom Diakonischen Dienst Hannover. Alle acht wurden inzwischen in die ursprünglichen Familien zurückgebracht oder adoptiert. «Für uns ist es ein ganz trauriger Zustand, ein totes Kind zu finden.»Betrieben wird die Babyklappe von einem evangelischen Netzwerk für Hilfen für Schwangere, das unter der Schirmherrschaft der hannoverschen Landesbischöfin Margot Käßmann steht. Sie äußerte sich bestürzt. «Ich bin völlig erschüttert und fassungslos, dass an unserem Babykörbchen ein totes Neugeborenes gefunden wurde», sagte Käßmann. Das Netzwerk Mirjam wolle Müttern in Not beistehen und Kinder retten. «Daher ist der Tod eines Babys eine entsetzliche und traurige Nachricht zu Beginn des neuen Jahres», erklärte sie. (AP)