| | | | | Frau wirft Handgranate auf Auto der Rivalin02. Jan 2008 18:32  |  Schade drum, aber es traf nur das Auto, die Nebenbuhlerin ist bei guter Gesundheit | Foto: dpa |
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Eine Wienerin konnte den Verlust ihres Mannes nicht verschmerzen. Sie gab die Schuld einer Nebenbuhlerin, deren Nobelkarosse dran glauben musste. Die Handgranate ist ein Souvenir aus einem Bürgerkrieg.
Aus Eifersucht hat eine Frau in Wien mit einer Handgranate die Nobelkarosse ihrer Nebenbuhlerin in die Luft gejagt. Die Polizei hatte tagelang über das Motiv des Sprengstoffanschlages gerätselt, der am ersten Weihnachtsfeiertag in der Wiener Innenstadt verübt worden dann. Dann kam sie der 44-Jährigen mittels einer DNA-Spur auf die Schliche und nahm sie am Dienstag fest, wie der Sender ORF am Mittwoch berichtete. Die Frau gestand den Anschlag.
Die Frau habe angegeben, sie wollte die Geliebte ihres Ex-Mannes – die sie für das Zerbrechen ihrer Ehe verantwortlich macht – materiell schädigen. «Offenbar hat sie ihn noch immer gern», sagte ein ermittelnder Beamter. Der Ex-Mann der Täterin sitze jedoch momentan wegen mehrerer Delikte in Untersuchungshaft. Nach Angaben der Polizei hatte die Frau aus dem ehemaligen Jugoslawien die Handgranate jahrelang als Kriegsrelikt aufgehoben. (dpa)
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