02.01.2008
Herausgeber: netzeitung.de
Die Insel Rhodos ist für gewöhnlich ein sonniges Plätzchen.
Foto: Carina Frey/dpa/gms
Quelle: NZ Netzeitung GmbH
An solch ein Unwetter konnte sich auf der griechischen Insel Rhodos keiner erinnern. Mit Baggern mussten die Straßen von einer 50 Zentimeter dicken Hageldecke befreit werden. Das Tief zieht inzwischen weiter.
Ein seltenes Wetterphänomen hat die Bewohner der griechischen Touristeninsel Rhodos überrascht: Schwerer Hagel machte in der Nacht zum Mittwoch die Straßen der gleichnamigen Inselhauptstadt unpassierbar. «Es sieht hier wie in Nordeuropa aus. Erstmals - soweit wir uns erinnern können - mussten wir Bagger einsetzen, um die fast 50 Zentimeter dicke Hagel-Decke zu entfernen», sagte der Bürgermeister der Inselhauptstadt, Chatzis Chatziefthymiou, im griechischen Fernsehen.
In der Nacht hatte es in der Region schwere Regenfälle und Hagel gegeben. Die Feuerwehr musste fast 50 Mal ausrücken, um Wasser aus Wohnungen und Geschäften zu pumpen. Ursache war ein Tief, das mittlerweile in Richtung Türkei gezogen ist, sagten Meteorologen im Rundfunk. (dpa)