28.12.2007
Herausgeber: netzeitung.de
Das schaffen nicht viele Deutsche: Knut goes to Hollywood
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Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Der Berliner Eisbär macht Filmkarriere. Ein amerikanischer Produzent legt ein schwer abzulehnendes Angebot vor: 100.000 Dollar sofort und bar auf die Kralle. Aber noch ist nichts unterschrieben.
Eisbär Knut aus dem Berliner Zoo soll «Hollywood-Star» werden. Der Filmproduzent Ash R. Shah soll dem Zoologischen Garten ein Millionen-Angebot unterbreitet haben, berichtet die Zeitung «B.Z.». Für den Film biete die Produktionsfirma dem Zoo eine Sofort-Zahlung von 100.000 Dollar (68.000 Euro). Der Vertragsentwurf liege der Zeitung vor. Hinzu kämen fünf Millionen Dollar (rund 3,4 Millionen Euro) Gewinn an Lizenzgebühren aus den Einnahmen des Films. Zoo-Chef Bernhard Blaszkiewitz bestätigte der Zeitung die Verhandlungen. Unklar sei noch, wann die Verträge unterzeichnet werden sollen.
Im März kommt der Eisbären-Nachwuchs bereits in Deutschland auf die Leinwand. Der Streifen «Knut und seine Freunde» zeigt nach Angaben des Berliner Unternehmens «farbfilm verleih» in einer Mischung aus Dokumentation und einer fiktionalen Geschichte zahlreiche Bilder vom Aufwachsen Knuts. Zudem kämen eine Eisbärfamilie aus der Arktis und zwei Braunbärenkinder aus Weißrussland in dem Film vor, wie die Firma mitteilte. (dpa)