20.12.2007
Herausgeber: netzeitung.de
Schäden in einem Kleiderladen in Gisborne
Foto: AP
Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Neuseeland hat ein Erdbeben der Stärke 6,8 erschüttert. Am stärksten betroffen war die Küstenstadt Gisborne. Hier stürzten Dächer ein und der Strom fiel aus.
Ein Erdbeben der Stärke 6,8 hat am Donnerstag weite Teile Neuseelands erschüttert. Über Verletzte wurde zunächst nichts berichtet, aus der Küstenstadt Gisborne wurden jedoch Schäden gemeldet. Dort stürzten nach Angaben des Ministeriums für Zivilschutz drei Häuser ein.
Im Geschäftsviertel fiel der Strom aus, einige Dächer stürzten ein, in einer Hauptstraße tat sich ein großes Loch auf, wie ein Polizeisprecher sagte. Die Feuerwehr habe zehn kleinere Brände gelöscht, erläuterte Bürgermeister Ming Foon. Das nationale Krisenzentrum wurde eingeschaltet, um örtliche Einsatzkräfte zu unterstützen.
Im Radio berichteten Anrufer von umgestürzten Haushaltsgeräten wie Fernsehern und aus Regalen gefallenen Gegenständen. Das Zentrum des Bebens um 20.55 Uhr Ortszeit (8.55 Uhr MEZ) lag im Hikurangi-Graben vor der Nordinsel in 40 Kilometern Tiefe, wie die geologische Behörde GNS Science erklärte. Der Geologische Dienst der USA gab die Stärke des Bebens mit 6,6 an. Eine Tsunami-Warnung wurde nicht ausgegeben. (AP)