Die Vorwürfe gegen die Firma mit Sitz südlich von Oldenburg wurden erst erhoben, nachdem diese Mitarbeiter gekündigt waren und anschließend in arbeitsrechtlichen Auseinandersetzungen mit dem Unternehmen standen. Die Mitarbeiter haben ihre belastenden Aussagen in eidesstattlichen Versicherungen bestätigt. «Dies war für uns der Anlass, die Ermittlungen einzuleiten», sagte Wilken. Der in Verdacht geratene Großproduzent für Geflügelfleisch, der unter anderem Supermarktketten wie Aldi, Lidl oder Metro beliefert, hat die Vorwürfe nach Angaben von «Panorama» und NDR-Info als «völlig gegenstandslos» zurückgewiesen. Man werde die Staatsanwaltschaft «vorbehaltlos unterstützen», um eine schnelle Aufklärung zu erreichen. (nz/dpa)