San Francisco tauscht Waffen gegen Geschenke
Geschenkkarte über 150 Dollar eintauschte. «Aber ich habe eine sechsjährige Tochter, und meine Frau fühlte sich unwohl damit im Haus.»
Unter den 100 am Samstag eingesammelten Waffen waren vier Sturmgewehre und zwei abgesägte Schrotflinten. Nach den etwas strengeren kalifornischen Waffengesetzen ist der Besitz einer Angriffswaffe illegal. Bei der Umtauschaktion wurden aber keine Ausweise verlangt und keine Fragen gestellt. Erst hinterher wird geprüft, ob unter den eingesammelten Waffen eine als gestohlen gemeldet ist und dann dem Eigentümer zurückgegeben. Aber 99 Prozent der eingesammelten Gewehre und Pistolen würden zerstört, sagte Mikail Ali vom Büro des Bürgermeisters.
Die Teilnehmer an der Aktion erhielten einen 100-Dollar-Gutschein für eine Flinte, 150 Dollar für einen Revolver und und 200 Dollar für ein Sturmgewehr wie eine AK-47. Allerdings werden die Gutscheine offenbar nicht von allen für friedliche Geschenke eingetauscht. Der 70-jährige Peter Buxton, nach eigenen Angaben ein Anhänger der Waffenlobby, sagte, er habe zwei wertlose Pistolen abgegeben und fügte hinzu: «Man kann Schrottwaffen für zehn Dollar einkaufen und dann die Geschenkgutscheine verwenden, um neue Waffen zu kaufen.» (AP)

