Netzeitung Logo
 
DruckenVersenden
 

Entwarnung nach Amok-Hinweis in Kaarst

20. Nov 2007 07:39, ergänzt 12:27
Polizisten sperren die Zufahrt zum Georg-Büchner-Gymnasium in Kaarst nach Hinweisen auf eine geplante Gewalttat
Bild vergrößern
Bei der Durchsuchung eines Gymnasiums in Kaarst wurde nichts entdeckt, was auf eine Gefährdung der Schule hindeuten könnte. Nach Hinweisen auf eine mögliche Gewalttat war die Schule abgeriegelt worden.

Nach vagen Andeutungen im Internet auf eine geplante Gewalttat an einem Gymnasium im nordrhein-westfälischen Kaarst hat die Polizei am Dienstag Entwarnung gegeben. Die Durchsuchung des Gebäudes habe keine Hinweise auf eine Gefahr ergeben, sagte ein Sprecher der Polizei in Neuss. Auch Gespräche mit Lehrern über möglicherweise auffällige Schüler hätten keine Erkenntnisse gebracht.

Mehr in der Netzeitung:
  • Tatort Gymnasium:
    Warnung vor Folgen des Leistungsdrucks
    20. Nov 2007 07:30, ergänzt 10:41
  • Schüler hatten Gewaltpläne bereits aufgegeben 19. Nov 2007 17:12, ergänzt 17:22
  • Schulfrei nach vereitelter Gewalttat in Köln 19. Nov 2007 07:51, ergänzt 11:57
  • Nach unbestimmten Hinweisen auf eine mögliche Gewalttat war die Schule am Dienstagmorgen vorsorglich geschlossen worden. Finnische Ermittler seien in einem Chatroom-Gespräch im Internet auf eine Unterhaltung zweier Personen gestoßen, die wiederum gehört haben wollen, dass ein Amoklauf am Kaarster Gymnasium geplant sein könne, begründete die Polizei die Vorsichtsmaßnahme. «Wir haben aber keine konkreten Hinweise», betonte Polizeisprecher Willi Arnold.

    Im Einvernehmen mit der Schulleitung sei der Unterricht abgesagt worden. Polizisten und Lehrer informierten diejenigen Schüler, die von der vorsorglichen Schließung noch nichts erfahren hätten. Arnold geht jedoch davon aus, dass am morgigen Mittwoch der Unterricht wieder aufgenommen werden könne.

    In diesen Tagen jährt sich der Amoklauf von Emsdetten. Bei der Gewalttat waren 37 Menschen verletzt worden, der Täter nahm sich anschließend das Leben. Die jüngsten Ankündigungen überraschen Arnold nicht: Nach dem Amok-Alarm von Köln und dem Amoklauf in Finnland - dort hatte am 7. November ein Abiturient sechs Schüler und zwei Frauen an einem Schulzentrum in der Kleinstadt Tuusula ermordet - seien Nachahmer nicht ungewöhnlich. «Man muss immer mit Trittbrettfahrern rechnen.» Dabei seien 95 Prozent solcher Hinweise heiße Luft, glaut Arnold. Wenn die Polizei die Verdächtigen anspreche, sagten diese über ihre Ankündigungen, dass dies gar nicht so gemeint gewesen sei. (nz/dpa)

     
    Drucken
    VersendenSocial Bookmark Mister Wong Yigg Google del.icio.us Oneview Webnews
     
    Zu weiteren Bildergalerien
    Zu weiteren Bildergalerien
    Zum Wissenstest

    Alle Wissenstests

    Sie müssen JavaScript aktiviert und Flash 8 installiert haben, um diese Seite in vollem Umfang nutzen zu können.
    Zum Wissenstest

    Alle Wissenstests

    Live Top 5
    netzeitung.de auf Ihrer iGoogle-Seite
    •  Berlin 1°
    •  Hamburg 2°
    •  Köln 1°
    •  Frankfurt -1°
    •  Stuttgart 4°
    •  München 5°
    Zur Autogazette
    Aus anderen Ressorts

    Geschäftsführer: Dr. Robert Daubner | Chefredakteurin: Domenika Ahlrichs | Impressum | Datenschutz
    NZ Netzeitung GmbH · Karl-Liebknecht-Str. 29 · 10178 Berlin · Tel.: 030 23 27 6840 · Fax: 030 23 27 6874
    Alle Rechte © 2008 NZ Netzeitung GmbH
     
    Vermarktung: DZH Online Media Sales Group GmbH
     
    IT & Security by Procado
     
    [ai:ti]-Quotes&Charts: IT Future AG
    Quellen der Börsendaten: IT Future AG, Standard&Poor's Comstock Inc. und weitere.