16.11.2007
Herausgeber: netzeitung.de
In der Millionenmetropole Guayaquil, Ecuadors größter Stadt, sind Menschen bei dem Beben in Panik auf die Straße gerannt. Bis jetzt gab es keine Meldungen über Opfer oder Schäden.
Knapp zwei Tage nach dem heftigen Erdbeben in Chile hat ein weiteres Beben ähnlicher Stärke in der Nacht zu Freitag Menschen in Ecuador und Peru in Panik versetzt. Das Erdbeben, dessen Epizentrum nach Angaben des ecuadorianischen Instituts für Geophysik in der Nähe der Küstenstadt Macas lag, hatte eine Stärke von 6,7.
Da das Beben jedoch in großer Tiefe von etwa 100 Kilometern entstand, gab es kaum Schäden und keine Berichte über Opfer. Auch Nachbeben seien sehr unwahrscheinlich, hieß es. Einen direkten Zusammenhang zwischen den Beben in Chile und Ecuador sowie Peru gab es nach Angaben der Geologin Alexandra Alvarado nicht.
Die Erdstöße waren jedoch teilweise so heftig, dass Menschen in der Millionenmetropole Guayaquil, Ecuadors größter Stadt, und in anderen Küstenstädten des Landes sowie weiter südlich in Peru in Panik auf die Straßen liefen. (dpa)