01. Okt 2007 14:02
Beim Ausbruch eines Vulkans auf einer Insel im Roten Meer sind mehrere Menschen verbrannt. Der zum Jemen gehörende Militärstützpunkt wurde evakuiert.
US-Medien berichteten unter Berufung auf einen evakuierten Soldaten, dass mindestens vier seiner Kameraden getötet wurden. Mit Schiffen werde noch nach acht Vermissten gesucht. Die kleine Insel ist bis auf eine Militäreinrichtung unbewohnt. Die jemenitische Regierung bat den Nato-Verband um Hilfe bei der Suche. Deren nächst positioniertes Schiff, die «HMCS Toronto», begab sich zu der an einer internationalen Schifffahrtsroute gelegenen Insel.
Der Nato-Verband war auf dem Weg zum Suezkanal, als ihre Besatzungen Augenzeugen des Vulkanausbruchs wurden. Die Insel liegt etwa 115 Kilometer vor der jemenitischen Küste im Roten Meer. Ein kanadischer Presseoffizier, Ken Allen, schrieb in einer E-Mail, die gesamte Insel glühe. «Die Lava fliegt hunderte Meter in die Luft, Vulkanasche bis zu tausend». Nach Angaben des Washingtoner Smithsonian-Instituts hatte es zuletzt 1883 eine vulkanische Eruption auf der Insel gegeben. Dem Ausbruch ging Saba zufolge eine Serie leichter Erdbeben voran. Fischer und andere Seefahrer sei schon vor dem Ausbruch empfohlen worden, die Region zu meiden. (nz/AP)