Tsunami-Gefahr nach Erdbeben in Indonesien gebannt
12.09.2007
Herausgeber: netzeitung.de
Das Erdbeben erschütterte gegen 13:10 Uhr MESZ die Westküste Javas sowie die Süd- und Westküste Sumatras. Das Zentrum des Bebens lag in rund 30 Kilometer Tiefe etwa 130 Kilometer südwestlich der Stadt Bengkulu auf Sumatra. Dort kam mindestens ein Mensch ums Leben, wie ein Behördenvertreter einem lokalen Radiosender sagte. Zudem gab es mehrere Verletzte.
Über weitere Opfer gab es noch keine Angaben. Auch in der Hauptstadt Jakarta schwankten hohe Gebäude. Einige wurden geräumt. Indonesien ist häufig von Erdbeben betroffen. Dort stoßen zwei tektonische Platten aneinander. Weihnachten 2004 hatte ein Beben der Stärke 9 unter dem Meeresboden östlich von Sumatra den verheerenden Tsunami ausgelöst, der allein in der Provinz Aceh 170 000 Menschen das Leben kostete. Vor der indonesischen Insel Sumatra hat es am Mittwoch ein Erdbeben der Stärke 7,9 gegeben. Das teilte das Meteorologische Institut Indonesiens mit. (nz/dpa/AP)

