10.09.2007
Herausgeber: netzeitung.de
Aggressiver kleiner Eisbär: Knut.
Foto: dpa
Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Nach drei Tagen auf dem Krankenlager zeigte sich der Berliner Eisbär Knut am Sonntag wieder den Besuchern. Mit seinen Tierarzt mochte er sich aber nicht anfreunden.
Auf den Typen mit der Spritze war Knut nicht gut zu sprechen: Am Sonntag wollte er auf seinen Tierarzt Andreas Ochs losgehen. Der hatte dem Bären am Freitag mit einem Narkosepfeil betäubt, um Knuts verletzte Pfote zu untersuchen.
«Knut hat einen Wutanfall bekommen, als er mich gesehen hat», so Ochs gegenüber der «Bild»-Zeitung. «Er hat gebrüllt und geschnaubt und wollte mich angreifen.» Der Tierarzt ließ seinen flauschigen Patienten daraufhin lieber allein.
Der neun Monate alte Eisbär war in der Nacht zum Freitag umgeknickt. Freitag wurde er geröntgt. Diagnose: Pfote verstaucht. Knut bekam Schmerzmittel, zeigte sich zwei Tage nicht in seinem Freigehege.
Am Sonntagnachmittag meldete sich der Bär zurück und präsentierte sich wieder den Besuchern des Berliner Zoos. Er humpelte allerdings noch. Knut bekommt auch weiterhin Schmerzmittel unter sein Futter gemischt. (nz)