07.09.2007
Herausgeber: netzeitung.de
Trauer um Mitja (Archivbild v. 25.02.2007)
Foto: dpa
Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Der Mörder des neunjährigen Mitja aus Leipzig soll für immer eingesperrt werden. Die Staatsanwaltschaft meint, der Angeklagte habe sich in besonders schwerer Weise schuldig gemacht.
Im Prozess gegen den Mörder des neunjährigen Mitja aus Leipzig hat die Staatsanwaltschaft lebenslange Haft für Uwe K. gefordert. Zudem beantragte Oberstaatsanwältin Claudia Laube am Freitag die anschließende Sicherungsverwahrung für den 43-Jährigen.
Sie ging in ihrem Plädoyer davon aus, dass der mehrfach vorbestrafte Sexualtäter eine Gefahr für die Allgemeinheit darstellt. Der Angeklagte habe sich durch die Vergewaltigung des Jungen und den anschließenden Mord in besonders schwerer Weise schuldig gemacht, sagte Laube.
Sie stufte Uwe K. als voll schuldfähig ein. Die Anklage gegen ihn habe sich im vollen Umfang bestätigt, so dass er wegen Mordes, schwerem sexuellen Missbrauch und gefährlicher Körperverletzung zu verurteilen sei.
Das Urteil wird am 11. September erwartet. (ddp/dpa/AP)