netzeitung.de«Knuddel Knut'sch»-Bären für Haribo ein Flop

 Herausgeber: netzeitung.de

Haribos 'Knuddel Knut'sch'-Bären (Foto: nz (screenshot)<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Haribos 'Knuddel Knut'sch'-Bären
Foto: nz (screenshot)
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Auch der Süßigkeiten-Hersteller Haribo wollte vom Hype um den Berliner Eisbären Knut profitieren. Doch die Marketingstrategie des Konzerns ging nicht auf. Kaum jemand kaufte den Schaumzucker-Bären.

Ende August ist Schluss mit Knut - zumindest mit der Produktion des Berliner Eisbären als Schaumzucker-Schleckerei. Der Süßigkeiten-Hersteller Haribo will die Produktion seiner «Knuddel Knut'sch»-Bären Ende August einstellen, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte.

Grund für den Produktionsstopp ist laut Haribo die sinkende Nachfrage nach dem süßen Knut an Kiosken und in Supermärkten. «Der Umsatz ging zusammen mit dem Hype um Knut zurück», sagte Firmen-Sprecher Marco Alfter. Bis Ende Juli seien täglich maximal eine Million der Bärchen mit Himbeergeschmack hergestellt worden. Nun würden die süßen Knuts nur noch auf Nachfrage von Unternehmen produziert.

Knut-Fans, die sich einen Vorrat an Schaumzucker-Bären anlegen möchten, haben trotz des Produktionsstopps dafür noch genug Zeit. Bis Ende September werde man Knut als Süßigkeit auf jeden Fall noch in Supermärkten finden, sagte Alfter. Auch das Original darf sich über die Nachfrage freuen. Haribo spendet 40.000 Euro - zehn Cent für jede der 400.000 verkauften Knut-Dosen - an den Berliner Zoo. (AP)