28. Jul 2007 13:40
Auf der kanarischen Insel La Gomera hat ein Waldbrand die Umgebung eines großen Nationalparks erreicht. Der Park ist für seine Lorbeerwälder bekannt und zählt zum Unesco-Weltnaturerbe.
Wegen des starken Windes habe sich eine etwa 1,5 Kilometer breite Feuerfront gebildet. Rund 100 Feuerwehrleute und Helfer versuchten, die Flammen mit Hilfe eilig angelegter Brandschneisen aufzuhalten. Auch mehrere Löschhubschrauber waren im Einsatz. Temperaturen bis 40 Grad erschwerten die Brandbekämpfung. Das Feuer erreichte die Umgebung des Garajonay-Nationalparks, der vor 20 Jahren von der Unesco zum Weltnaturerbe erklärt wurde. Das fast 4000 Hektar große Reservat ist für seine Regen- und Lorbeerwälder bekannt. Die Ursache des Feuers stand zunächst nicht fest.
Auf der Nachbarinsel Gran Canaria kämpften Helfer derweil gegen einen Waldbrand an, der den Inagua-Naturpark bedrohte. Die Flammen hätten eine Fläche von 500 Hektar Pinienwald im Zentrum der Insel vernichtet, teilten die Behörden in Las Palmas mit.
In Griechenland ist die Lage zwar noch angespannt, einen großen Brand westlich des Peleponnes haben die Einsatzkräfte aber unter Kontrolle gebracht. Drei Menschen, die sich geweigert hatten, ihre Wohnorte zu verlassen, kamen ums Leben. (nz/dpa)