26. Jul 2007 10:46
Er suchte in den Trümmern des Ground Zero nach Überlebenden und war auch nach Hurrikan «Katrina» im Einsatz: Der Labrador Jake ist an Krebs gestorben.
Sein Kadaver wird nun einer Autopsie unterzogen, das Ergebnis fließt in eine Studie der Universität von Pennsylvania ein, die die Gesundheit von Rettungshunden nach dem Einsatz am Ground Zero untersucht.Einige Halter solcher Rettungshunde sind der Ansicht, dass ihre Tiere wegen deren Arbeit in den Trümmern des World Trade Centers erkrankten. Forscher haben darauf bislang keine Hinweise gefunden. Jakes Halterin Mary Flood aus Oakley im US-Staat Utah musste das Tier am Mittwoch einschläfern lassen. Sie hatte den schwarzen Labrador adoptiert, als er zehn Monate alt war, auf der Straße lebte und ein gebrochenes Bein und eine ausgekugelte Hüfte hatte.
«Allen Widrigkeiten zum Trotz wurde er ein erstklassiger Rettungshund», sagte Flood. Sie gehörte einem von acht Suchtrupps an, die in den Trümmern von Ground Zero mit Spürhunden nach Überlebenden suchten. Auch nach Hurrikan «Katrina» waren Flood und Jake im Einsatz. Zuletzt half Jake bei der Ausbildung von Nachwuchskräften und arbeitete als Therapiehund in Krankenhäusern und Seniorenheimen. (AP)