24.07.2007
Herausgeber: netzeitung.de
Kind in Bukarest kühlt sich mit Wasser ab
Foto: AP
Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Bei ungewöhnlich hohen Temperaturen in Rumänien sind hunderte Menschen kollabiert, mehr als 20 starben. Gefährdet sind vor allem Senioren.
Die seit einer Woche anhaltende Hitzewelle in Rumänien hat bereits 27 Menschen den Tod gebracht. Allein am Montag starben zwölf Personen an den Folgen der hohen Temperaturen, wie das Gesundheitsministerium am Dienstag mitteilte.
Bei den Todesopfern handele es sich um ältere Menschen, die auf offener Straße erschöpft zusammengebrochen seien, sagte Minister Eugen Nicolaescu. Rund 870 Personen erlitten Kreislaufzusammenbrüche, und fast 19.000 riefen den Rettungsdienst.
Blackouts in BukarestIn der Hauptstadt Bukarest sorgte der verstärkte Einsatz von Klimaanlagen am Montag und am Dienstagvormittag für Stromausfälle. Nach Angaben des Finanzministeriums stieg der Stromverbrauch um mehr als 50 Prozent. Noch bis zum morgigen Mittwoch wurde im Süden und Osten Rumäniens mit Temperaturen um 40 Grad Celsius gerechnet, erst am Donnerstag erwarteten die Meteorologen Abkühlung. (AP)