Hitler-Gruß am Badesee bleibt ungesühnt
17.07.2007
Herausgeber: netzeitung.de
Nach den bisherigen Ermittlungen schließt die Staatsanwaltschaft eine geplante, politisch motivierte Tat durch die größtenteils betrunkenen Tatverdächtigen aus. Der Hauptverdächtige sei nach «der Niederlage seiner Gruppe» zum Auto gegangen, habe die Waffe geholt und den Hitler-Gruß gezeigt. Er wurde nach den Schüssen von den Spätaussiedlern überwältigt. Die sechs anderen aus der Gruppe der Verdächtigen, darunter eine Frau, hätten bei den Schüssen tatenlos daneben gestanden, sagte Lückemann.
Bei der Waffe handele es sich um eine Maschinenpistole Suomi M-31, die vor dem Zweiten Weltkrieg gebaut wurde. Sie falle nicht unter das Kriegswaffen-Kontrollgesetz, sondern das Waffengesetz, sagte Lückemann. Der 29-Jährige habe bislang keine Aussagen gemacht, wie die Waffe in seinen Besitz gekommen ist. Er habe lediglich angegeben, sie mit 100 Schuss Munition gekauft zu haben. Die restlichen Patronen seien sichergestellt worden. (dpa)

