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Pfleger Dörflein zeigt sich nicht mehr

09. Jul 2007 09:34
Für Knut wird es ohne Dörflein weniger lustig
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Ein Zoo stelle Tiere aus - keine Menschen, sagt Bären-Kurator Klös. Knuts Ziehvater Dörflein, der neben dem Eisbär immer mehr zum Star wurde, zieht sich nun zurück. Knut wird ja auch erwachsen.

Die «Knut»-Show ist vorbei. Künftig wird der Eisbär nicht mehr zwei Mal täglich mit seinem Ziehvater Thomas Dörflein vor den Besuchern im Berliner Zoo auftreten. Bären-Kurator Heiner Klös bestätigte entsprechende Medienberichte.

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  • Knut werde aber weiter auf der kleinen Anlage am Bärenfelsen zu sehen sein. «Er fühlt sich pudelwohl dort», sagte Klös. Knut ist mittlerweile kein Baby mehr, sondern mit seinen knapp 50 Kilo Gewicht schon ein recht kräftiges Jungtier. Eisbären gelten als gefährliche Raubtiere.

    Der jetzt sieben Monate alte Bär ist seit dem 23. März im Zoo zu sehen.

    Das waren noch Zeiten!
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    Dörflein hatte das von seiner Eisbärenmutter unmittelbar nach der Geburt am 5. Dezember vergangenen Jahres verstoßene Baby von Hand aufgezogen. Nun müssen die Besucherinnen auf den Anblick des «Ziehpapas» verzichten, der unzählige Briefe von weiblichen Fans bekommen hat. Am Sonntag gab es dann die letzte «Knut»-Show.

    «Wir haben lange nachgedahct. Aber es ist für alle besser», sagt Bären-Kurator Heiner Klös der «Bild». «Wir sind ein Zoo. Wir stellen Tier aus, aber keine Menschen».

    Dörflein hatte in einem «Tagesspiegel»-Interview gesagt, hinter den Kulissen werde er noch länger bei Knut sein. Wenn Knut später einmal mit einer gleichaltrigen Bärin in einem anderen Zoo lebe, werde er ihn aber nicht besuchen. «Wenn er Witterung aufnimmt, würde er leiden. Das tue ich ihm und mir nicht an», sagte Dörflein.

    Bilderschau:
    Bei den Auftritten tollten Pfleger und Tier zur Freude des Publikums herum und schwammen sogar gemeinsam im Wassergraben. Das Spektakel hatte viele Berliner, Touristen und auch ganze Schulklassen angelockt. Der Zoo hatte stets betont, dass es sich bei Knut um ein Raubtier handelt. Die Trennung von Bär und Herrchen war schon länger absehbar. (Internet: www.zoo-berlin.de) (dpa)
     
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