netzeitung.deMarco W. bleibt in Haft

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Hier muss Marco W. noch eine Weile bleiben: Das Gefängnis von Antalya (Foto: dpa<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Hier muss Marco W. noch eine Weile bleiben: Das Gefängnis von Antalya
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Seine Eltern kamen für diesen Prozess angereist. Doch nun müssen sie weiter warten: Kurz nach Beginn der Verhandlungen gegen den Deutschen Marco W. wurde alles weitere vertagt.

Der Prozess gegen den in der Türkei angeklagten Deutschen Marco W. ist vertagt worden. Er bleibe weiterhin im Gefängnis, sagte der Anwalt der britischen Eltern des Mädchens, das Marco W. sexuell missbraucht haben soll.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem 17-Jährigen vor, am 10. April gegen den Willen des Mädchens sexuellen Kontakt gehabt zu haben, während es im Hotelbett schlief. Die Mutter des Mädchens hatte Strafanzeige erstattet. Der Deutsche bestritt die Darstellung. Die 13-Jährige habe sich für 15-jährig ausgegeben, und er habe mit ihr nur einvernehmlich Zärtlichkeiten ausgetauscht, erklärte er.

Unter starkem Medieninteresse hatte am Freitagmorgen die erste Verhandlung gegen den jungen Mann aus Uelzen zunächst begonnen. Das Mädchen als Hauptbelastungszeugin war nicht zur Verhandlung erschienen. Der Gefangenenbus mit Marco war bereits eine Stunde vor Verhandlungsbeginn am Gericht eingetroffen.

Dann wurde der Prozess vertagt - ohne Angabe von Gründen.

Die Verhandlung im Justizpalast von Antalya ist auf Grund des jugendlichen Alters des Angeklagten nicht öffentlich. Die Eltern des 17-Jährigen sind zu dem Verfahren in die Türkei gereist.(AP)