Hitzewelle macht Griechen zu schaffen
«Jetzt erst beginnt die schwierige Phase dieser Hitzewelle», sagte Meteorologe Thodoris Kolydas im Fernsehen. Der Körper sei durch die Hitze der vergangenen Tage überlastet. Zudem strahlten die Gebäude gespeicherte Wärme aus. Dabei entstünden «Backofenphänomene» - besonders in den Großstädten, hieß es. Ärzte rieten den Menschen, viel Wasser zu trinken und weite und helle Baumwollkleidung zu tragen. Tagsüber sollten sie sich nicht unnötig auf den Straßen bewegen und wenn ja, dann nur im Schatten. Alkoholhaltige Getränke und fettreiche Nahrung sollten nicht mehr eingenommen werden.
Fälle von Hitzschlag waren bis Sonntag in Griechenland nicht registriert worden. Das liege vermutlich daran, dass die meisten griechischen Haushalte über mindestens ein klimatisiertes Zimmer verfügten, berichtete das staatliche Fernsehen. Zudem haben alle Städte klimatisierte Hallen für die Bürger geöffnet. 1987 waren bei einer ähnlichen Hitzewelle, die damals zwölf Tage dauerte, rund 1500 Menschen ums Leben gekommen. (dpa)

