Goldschatz aus Schiffswrack gehoben
18.05.2007
Herausgeber: netzeitung.de
Wo der Reichtum die ganze Zeit über schlummerte, darüber schwieg sich die auf Unterwasser-Schatzsuche spezialisierte Firma aus. Enthüllt wurde nur, dass es sich um ein Wrack aus der Kolonialzeit handelt. Es liege in internationalen Gewässern auf Grund und man gehe nicht davon aus, dass irgendein Land Anspruch auf den Fund erheben könne, teilte Odyssey mit. Da Forschungen darauf hinwiesen, dass in der Region eine Reihe von Schiffen aus derselben Zeitspanne verloren gegangen seien, habe das Wrack bisher nicht identifiziert werden können. Aus diesem Grund habe man ihm einen vorläufigen Namen gegeben: «Black Swan» - schwarzer Schwan.
Die Firma hatte im vergangenen Jahr einen Antrag auf die Schatzsuche in einem Wrack vor England gestellt. Möglicherweise wurden die Forscher des Unternehmens also hier fündig. Odyssey kündigte weitere Expeditionen zu dem Wrack an, um die Identität zu klären - und möglicherweise noch mehr Reichtümer zu entdecken. Das sei nicht auszuschließen, hieß es in der Mitteilung am Freitag.
Zurzeit freuen sich die Finder aber erst einmal über den guten Zustand der Münzen. Es sei eine angenehme Überraschung gewesen, wie gut die Silbertaler erhalten geblieben seien, schildert Odyssey. Und die Goldmünzen funkelten beinahe so, als wären sie brandneu. (dpa)

