Metrostation in Madrid von Plan getilgt
07.05.2007
Herausgeber: netzeitung.de
Peinliche Panne in Madrid: Auf einem neuen Stadtplan fehlt eine U-Bahnstation, die nach dem sozialistischen Oppositionschef benannt ist.
Der Name einer Station ist aus den Plänen der Madrider U-Bahn verschwunden. Aus unerklärlichen Gründen taucht der Bahnhif «Simancas» in den neuen Faltplänen des U-Bahnnetzes nicht mehr auf.
Pikanterweise ist dies auch der Name des sozialistischen Oppositionsführers Rafael Simancas, der bei den Wahlen in knapp drei Wochen die konservative Regierungschefin der Region Madrid, Esperanza Aguirre, ablösen möchte.
«Technisches Versehen»Die U-Bahngesellschaft versicherte, das Fehlen habe keine politischen Hintergründe, sondern gehe auf ein «technisches Versehen» zurück. Simancas nahm die Panne mit Humor und sagte unter Anspielung auf den Vornamen seiner Rivalin: «Wenn ich die Wahl gewinne, werde ich den Namen der U-Bahn-Station 'Esperanza' nicht von der Karte streichen.» (dpa)