04. Mai 2007 11:41
Der lebensgefährlich verletzte Heilbronner Polizist wird rund um die Uhr bewacht. Die Polizei weiß noch immer nicht, wer auf ihn und seine Kollegin geschossen haben könnte.
Die Ermittler hoffen vor allem auch auf Aussagen von Deutsch-Türken. In den beiden türkischen Zeitungen «Hürriyet» und «Milliyet» seien Zeugenaufrufe veröffentlicht worden. Ein Zeuge will nach eigener Aussage am Mittwoch der vergangenen Woche einen blutverschmierten Mann am Tatort gesehen haben, der eine Frau mit Kopftuch beinahe umgerannt hätte.
Weitere Aufrufe in fremdsprachigen Zeitungen sollen folgen. Die Ermittler hoffen über albanische, serbische, kroatische und russische Zeitschriften und Zeitungen auf weitere Hinweise. Der Zustand des bei der Bluttat schwer verletzten 24 Jahre alten Polizisten ist unverändert kritisch, hieß es weiter. Der Beamte wird rund um die Uhr bewacht. Er hatte bei dem Überfall lebensgefährliche Schussverletzungen am Kopf erlitten. (dpa)