30. Apr 2007 11:53
Sie fahren viel schneller als erlaubt und sind nur mit massivem Polizeieinsatz zu stoppen: Teilnehmer der internationalen Rallye «Gumball 3000». Für Dutzende endete das illegale Rennen nun vorzeitig.
Die Fortsetzung des Rennens auf deutschem Boden wurde den Rennbegeisterten verboten. Nach Angaben der Polizei waren zuvor bereits sechs Fahrer bei deutlichen Geschwindigkeitsüberschreitungen ertappt worden. So sei ein deutscher Fahrer mit 150 Stundenkilometern durch eine Tempo-80-Zone gebraust. Die Rennteilnehmer waren auf dem Weg von London zum Flughafen Hahn. Dort sollen die Fahrzeuge der Teilnehmer in Flugzeuge verladen und nach Istanbul gebracht werden. Anschließend soll das illegale Rennen über Südosteuropa, die Slowakei und Berlin nach London zurückführen. Wie die Polizei weiter berichtete, mussten die überwiegend ausländischen Fahrer wegen des zu erwartenden Bußgelds eine Sicherheitsleistung von jeweils 420 Euro hinterlegen. Anschließend sei den Fahrern in zwei von der Polizei überwachten Konvois erlaubt worden, die Fahrt zum Flughafen Hahn fortzusetzen.
Auf diese Weise habe die Polizei verhindern können, dass die Teilnehmer ihren Weg illegal schnell fortsetzten.
«Gumball 3000» findet in diesem Jahr bereits zum neunten Mal statt. Das Rennen wurde nach Angaben der Veranstalter am Sonntagnachmittag gestartet und soll am kommenden Samstag zu Ende gehen. (AP)