netzeitung.deKarikaturen-Band über Stoiber ohne Pauli

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Stoiber-Kritikerin Pauli (Foto: dpa<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Stoiber-Kritikerin Pauli
Foto: dpa
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Die Essenz karikaturistischen Schaffens über Edmund Stoiber findet sich in einem Band, den Stoiber-Kritikerin Pauli am Montag präsentierten sollte. Dann aber sagte sie unter merkwürdigen Umständen ab. Bilderschau: "Äh ...dmund Stoibär"-Karikaturen

Zwei Ziele hat sich der Herausgeber des Karikaturenbandes «Äh ...dmund Stoibär» gesetzt: Eine humoristische Hommage an den Politiker, der so manches geleistet hat und sich so manches geleistet hat. Und bissige Satire ist es auch – fasst es doch komprimiert viele der Zeichnungen zusammen, mit denen Karikaturisten auf den Meinungsseiten der Tageszeitungen den bayerischen CSU-Chef und Staatsregenten Edmund Stoiber auf die Schaufel nahmen.

Die Bilder beschreiben einen Mann, der auf der politischen Bühne mal den Helden, aber auch oft unfreiwillig den Komiker gegeben hat. Zitate von anderen Politikern und Kabarettisten ergänzen die etwa 200 Karikaturen auf amüsante Art.

Für die Präsentation am Montag hatte sich der Verlag ad medien den passenden Gast nach München eingeladen: CSU-Vorstandsmitglied Gabriele Pauli, die Stoibers unangefochtene Regentschaft infrage stellte. Jetzt aber sagte Pauli ab. Vorher allerdings wunderte sich der Verlag über ihre Angebote und Nachfragen.

Pauli bot nämlich nicht nur an, gegen eine Gebühr die Bände zu signieren, sondern bat wegen Kosten für einen Redenschreiber und die Reise nach München auch um eine Spende von «mindestens 2.000 Euro», wie der Verlag am Freitagabend in einer Pressemitteilung verbreitete. (nz)