16. Apr 2007 18:00
Wer in Dänemark «schon einmal die Natur in vollen Zügen genossen» hat, sollte sich beim Naturschutzverband melden. Der sucht für einen speziellen Atlas noch Informationen.
Wie die zuständige Verbandssprecherin Lene Midtgaard in der Kopenhagener Gratiszeitung «Nyhedsavisen» sagte, wolle man so «Menschen zu einer möglichst vielfältigen Nutzung der Natur ins Freie locken». Da der Verband seine Arbeit an dem für kommendes Frühjahr geplanten Atlas noch nicht abgeschlossen hat, forderte Midtgaard zur Einsendung von Tipps für geeignete Plätzchen in idyllischer Umgebung auf. «Wir würden sehr gern von Leuten hören, die dort schon einmal die Natur in vollen Zügen genossen haben», sagte sie. Midtgaard selbst nannte als Beispiele, allerdings ohne nähere Begründung, «Døndalen auf Bornholm und Ermelunden in Genofte bei Kopenhagen». Dänemark verfüge insgesamt über «viele flotte Strände und Wälder».
Dem Verband liege aber sehr am Herzen, dass Paare bei der erotischen Nutzung der Natur das Schamgefühl anderer Menschen nicht verletzen sowie nach dem Zusammenfalten ihrer mitgebrachten Decke «sorgfältig aufräumen». (dpa)