Ungeachtet dessen nimmt der Besucherandrang im Berliner Zoo augenscheinlich kein Ende. Weil immer mehr Menschen das putzige Eisbären-Baby sehen wollen, musste der Zoo jetzt die Besuchszeit von zwölf auf sieben Minuten kürzen, wie ein Sprecher am Donnerstag sagte. Rund 15.000 Besucher bestaunten am Mittwoch den inzwischen 14 Kilogramm schweren Knut.Schon am Eingang des Zoos standen die Menschen mehr als 30 Minuten an, wie der Sprecher sagte. In den kommenden Tagen - in Berlin sind noch Ferien - erwartet der Zoo wieder einen Ansturm der Knut-Fans. Die Besucher drängen sich vor dem Bärengehege in einem Rotationsverfahren. Kinder werden nach vorne durchgelassen; Erwachsene müssen mit der zweiten Reihe vorlieb nehmen. 17 Sicherheitskräfte hat der Zoo engagiert, um dem Ansturm Herr zu werden und für einen reibungslosen Ablauf zu sorgen.
Knut war am 24. März erstmals Besuchern im Zoo vorgestellt worden. Der Hype um den am 5. Dezember geborenen Bärennachwuchs geht indes unvermindert weiter: T-Shirts, Knut-Stofftiere und andere bärige Artikel finden Medienberichten zufolge reißenden Absatz. (nz/AP)