Brunos Mutter muss hinter Gitter
Wie Bruno frisst seine Mutter Jurka immer wieder Schafe und Hühner und kommt dazu ohne Scheu in bewohnte Gegenden. Im Januar wurde die neunjährige Bärin mit ihrem jüngsten Nachwuchs gar auf den Skipisten von Madonna di Campiglio gesichtet und von Touristen fotografiert. «Sie ist die Lebhafteste unter unseren 21 Bären», sagte Alberta Voltolini, eine Sprecherin des Adamello-Brenta-Parks, in dem die Tiere leben.
Die Leiche von Bruno liegt derweil in Bayern weiter auf Eis. Es sei aber sicher, dass er ausgestopft und in einem «wissenschaftlich seriösen Umfeld» der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werde, sagte der Sprecher des bayerischen Umweltministeriums, Roland Eichhorn. (dpa)
