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Aus Knut kann doch noch ein Eisbär werden

28. Mrz 2007 13:52
Knut kann immer kräftiger zuschnappen
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Das Eisbärjunge im Berliner Zoo entwickelt sich prächtig. Dass man sich um seine Zukunft nicht unbedingt sorgen muss, zeigt der Fall eines in Zürich aufgepäppelten Waisenaffen.

Gespannt wartet die Öffentlichkeit auf tägliche Neuigkeiten von Eisbärbaby Knut. Inzwischen wiege das Tier bereits 10,1 Kilo, teilte am Mittwoch der Zoologe Heiner Klös mit. «Ja, es es stimmt, er wächst, wie es sich gehört».

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Bei der Geburt am 5. Dezember wog Knut 810 Gramm. «Täglich zeigt er uns an seiner Beißkraft, dass er stärker und stärker wird», sagte Tierarzt André Schüle. Der Besucheransturm ist unvermindert.

Seit der Premiere vor der Weltpresse am vergangenen Freitag haben sich im Zoo bis zu 75.000 Menschen über den verspielten Eisbär amüsiert. Am Mittwoch «kämpfte» Knut zur Freude der Zuschauer lange mit einem braunen Plüschbären.

Bedenken von Tierschützern, Knut könne durch den engen Kontakt zu Menschen Schaden nehmen, werden durch das Beispiel eines im Zürcher Zoo aufgezogenen Waisenaffen widerlegt. Wie der Schweizer «Blick» berichtete, geht es dem mittlerweile 14-jährigen weiblichen Orang-Utan gut. Sirih lebt demnach seit zwölf Jahren an der Seite von Artgenossen im Zoo von Frankfurt am Main.

Handaufgezogener Affe mit eigenem Nachwuchs

«Man merkt, dass Sirih aus der Schweiz stammt», zitierte die Zeitung einen Tierpfleger in Frankfurt. Pünktlich nehme sie ihre fünf Mahlzeiten aus Müsli, Obst und Gemüse zu sich.

Bilderschau:
Die Mutter des Affen war laut dem Bericht 1993 von einem Tierhasser vergiftet worden. Die Frau des damaligen stellvertretenden Direktors des Zürcher Zoos, Christian Schmidt, päppelte das Affenbaby daraufhin zu Hause auf. Als Schmidt Zoodirektor in Frankfurt wurde, holte er den ehemaligen Schützling nach.

Die nach wie vor sehr zutrauliche Sirih habe seit drei Jahren selbst Nachwuchs, heißt es weiter. Die Aufsicht ihres Sohnes Jahe sei für sie kein Problem gewesen. (nz/dpa)

 
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