27. Mrz 2007 12:39
Seit fast zwei Wochen schwimmt ein Finnwal in der Flensburger Förde. Manchmal taucht er unerwartet auf.
Erst am Montagabend erschreckte er einen Fußgänger, als er dicht am Land in Höhe eines Klärwerkes auftauchte, wie die Polizei berichtete. Bei dem Meeressäuger handelt es sich nach Angaben von Experten der Wasserschutzpolizei um ein 10 bis 15 Meter großes junges Tier. Finnwale können bis zu 25 Meter lang werden. Die Polizei geht davon aus, dass der Wal Heringsschwärmen gefolgt und darum von seiner üblichen Route abgekommen ist. Es handelt sich um das dritte Mal in den vergangenen Jahren, dass ein Finnwal in die Förde geschwommen ist.
Ursache sind laut Greenpeace steigende Wassertemperaturen und zunehmender Unterwasserlärm, die dazu führen, dass Wale ihr herkömmliches Verhalten aufgeben und sich auch in vergleichsweise flache Gewässer wie die Ostsee begeben. (AP)