29. Jan 2007 18:31
Das gefährliche Vogelgrippe-Virus H5N1 ist in Ungarn nachgewiesen worden. Fast 13.000 Tiere wurden getötet, um die Ausbreitung des Erregers zu verhindern.
Bereits vergangene Woche waren dort rund 3300 Gänse gekeult worden, um eine Ausbreitung des Erregers zu verhindern. Auf einem weiteren Hof in Ungarn wurden zudem 9400 Gänseküken wegen Verdachts auf Vogelgrippe getötet, wie das Landwirtschaftsministerium mitteilte. Einige der frisch geschlüpften Tiere hatten Symptome von Nervenschäden gezeigt. Veterinäre hätten zunächst eine bakterielle Infektion vermutet, Test vor Ort hätten dies aber nicht bestätigt, hieß es weiter. Werde das Virus in einem ungarischen Labor nachgewiesen, würden die Gewebeproben des Hofes in Derekegyhaz auch an das EU-Laboratorium im englischen Weybridge geschickt, erklärte das Ministerium.
In Ungarn war im Februar 2006 erstmals Vogelgrippe bei Wildvögeln entdeckt worden. Der erste Fall bei kommerziell gezüchtetem Geflügel wurde im Juni bestätigt. (nz)