netzeitung.deOrkan-Strompannen wieder behoben

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Stromleitung in Thüringen wird wieder in Stand gesetzt (Foto: dpa<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Stromleitung in Thüringen wird wieder in Stand gesetzt
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Die meisten Haushalte, die wegen des Orkans «Kyrill» im Dunkeln saßen, haben inzwischen wieder Strom. Die Zahl der Todesopfer stieg auf 13: Ein Mann wurde von einem Baum erschlagen.

Drei Tage nach dem Orkan «Kyrill» sind fast alle betroffenen Orte im Osten Deutschlands wieder an das Stromnetz angeschlossen.

Das Energieunternehmen Eon in Thüringen teilte am Sonntag mit, in mehreren Gemeinden seien übergangsweise Notstromaggregate aufgestellt worden. Lediglich einzelne Gehöfte oder Anlagen sollen aus technischen Gründen erst im Laufe des Sonntags wieder mit Elektrizität beliefert werden.

In den nächsten Tagen würden die Reparaturen fortgesetzt, um die Schäden an den Stromleitungen zu beheben, hieß es. Häufigste Schadensursache waren umgestürzte Bäume, die Stromleitungen zerrissen. Besonders in Südthüringen wurden mehrere hundert Meter lange Leitungsabschnitte samt Masten umlegten. Es gab laut Eon mehr als 300 gebrochene Holz- und Betonmasten, zerstörte Isolatoren sowie herausgerissene Hausanschlüsse.

Auch die meisten Brandenburger Haushalte haben am Sonntag wieder Strom bekommen, wie ein Sprecher des Versorgers enviaM sagte. Auch die Kunden der E.ON edis wurden nach Unternehmensangaben wieder versorgt. Noch am Samstagnachmittag waren in Brandenburg rund 700 Haushalte vor allem in den Landkreisen Uckermark, Teltow-Fläming, Dahme-Spreewald und Oberspreewald-Lausitz von dem Ausfall betroffen.

32-Jähriger in Mülheim gestorben
Die Zahl der Toten in Deutschland infolge der schweren Stürme hat sich auf 13 erhöht. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, starb am Samstag in Essen ein 32-jähriger Mann, der von einem umgekippten Baum schwer verletzt worden war.

Laut Polizeibericht hatte er gegen Mittag in einer Holzhütte auf einem Kirmesplatz in Mülheim-Serm zusammen mit seinem Bruder und seinem Vater Schutz vor dem starken Regen gesucht. Durch eine Bö kippte demnach eine Birke in die Hütte und begrub den 32-Jährigen unter sich. Der schwer Verletzte musste von der Feuerwehr geborgen werden und wurde von einem Notarzt behandelt. Der Mann starb aber, noch bevor ein angeforderter Rettungshubschrauber eintraf. (nz)