Der Orkan live im Netz
18.01.2007
Herausgeber: netzeitung.de
Sicht aus einer Webcam auf die Straße Unter den Linden in Berlin
Foto: Screenshot
Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Von der Webcam bis zur interaktiven Wetterkarte: Wenn die Internetleitungen dem Orkan standhalten, kann man sich den «Horror»-Sturm live auf den sicheren Bildschirm nach Hause holen.
Erste Ausläufer des Orkans «Kyrill» fegen durch unsere Straßen, viele Menschen sind erst gar nicht zur Arbeit gegangen.
Sturmcams: Wer sich bei Tee und Keksen windsicher zu Hause eingeigelt hat, kann aber trotzdem übers Internet gucken, was sich draußen in der Welt so tut. Hier einige Links zu Webcams aus den Sturmbrennpunkten Deutschlands.
Großstadtcams: Der Sturm, da sind die Meteorologen sicher, wird alle deutschen Großstädte erreichen. Der Blick vom Deutschen Historischen Museum in Berlin via Webcam ist derzeit schon ein einziger Regentropfen. Über den Marienplatz in München legt sich ein bedrohliches Grau, im Hamburger Hafen werden auch bei unruhigem Wasser noch die Frachter beladen.
Regionale Wettercams: Einen «Metacam»-Service bietet die Internetseite «donnerwetter.de». Hier kann man sich Webcams speziell aus seiner Region heraussuchen und ganz gezielt auf Orkanjagd gehen.
Wetter-Sites: Wer den Sturm eher wissenschaftlich verfolgen möchte, kann auf die Seite der Unwetterzentrale Meteomedia surfen. In verschiedenen Farben wird hier je nach Sturmstärke der Orkan auf einer interaktiven Deutschlandkarte dargestellt.
Die Seite des Deutschen Wetterdienstes ist zeitweilig wegen des Sturmes völlig überlastet gewesen. «Die Nachfrage ist gewaltig», sagte ein Sprecher. Es könne einige Minuten dauern, bis die Daten auf der Seite angezeigt werden.
Für das Web ediert von Matthias Nareyek