netzeitung.deFrachter wegen 'Kyrill' gesunken

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Satelitenbild vom Orkan 'Kyrill' (Foto: dpa<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Satelitenbild vom Orkan 'Kyrill'
Foto: dpa
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Aufgrund des in Europa wütenden Orkans 'Kyrill' ist im Ärmelkanal ein Frachtschiff gesunken. In Großbritannien starb ein Mann in seinem Auto.

Im Ärmelkanal zwischen England und Frankreich ist am Donnerstag ein britisches Frachtschiff gesunken. Der 62.000-Tonnen-Frachter «MS Napoli» sei vor der Küste von Cornwall untergangen, berichtete die britische BBC. Die 26 Mann Besatzung an Bord konnten laut BBC noch rechtzeitig in Rettungsboote steigen. Die Rettungsarbeiten, in die auch die französische Küstenwache eingeschaltet ist, wurden Donnerstag Mittag jedoch durch meterhohe Wellen erschwert.

Vor der lettischen Ostseeküste behinderten hohe Wellen die Bergung eines zyprischen Frachters, der auf Grund gelaufen ist. Der Kapitän und die Besatzung haben das Schiff nach dem Unglück vom Montag verlassen. Jetzt wollen die Behörden die von der «Golden Sky» ausgehenden Gefahren für die Umwelt bannen. Das etwa 800 Meter vor dem Hafen von Ventspils liegende Schiff hat 25.000 Tonnen mineralischen Dünger geladen.

Trotz fünf Meter hoher Wellen wurde am Donnerstag ein Kran errichtet, wie Hermanis Cernovs von der Küstenwacht mitteilte. Auch wurde ein Generator aufgestellt, umgenug Licht für die Fortsetzung der Arbeiten in der Nacht zu haben.

Brite gestorben
Bei dem schweren Sturm über Großbritannien ist ein Autofahrer ums Leben gekommen. Der 54-jährige Mann wurde auf einer Landstraße in der Nähe der mittelenglischen Stadt Bridgnorth getötet, als ein Ast die Windschutzscheibe seines Autos durchschlug.
Durch den Sturm «Kyrill» kam es auf der britischen Insel in allen Landesteilen zu erheblichen Behinderungen im morgendlichen Berufsverkehr. Vielerorts gingen schwere Regenfälle nieder. Die Meteorologen erwarten Windgeschwindigkeiten von bis zu 130 km/h pro Stunde.(nz)