Augenzeugen warfen den Polizisten ein zu hartes Vorgehen vor. Die Polizei begründete dies unter anderem auch mit der Verletzung des in Dänemark geltenden Vermummungsverbotes. In der letzten Woche waren Autonome aus Deutschland sowie aus den Nachbarländern Schweden und Norwegen nach Kopenhagen gereist, um das «Ungdomshuset» im Stadtteil Nørrebro gegen die erwartete Zwangsräumung zu verteidigen.
Das 1982 besetzte und den Jugendlichen später von der Stadt Kopenhagen zur Nutzung überlassene Haus ist an eine Freikirche verkauft. Der Sprecher einer Unterstützungsgruppe für das Jugendhaus kündigte am Sonntag im Rundfunk die Einstellung aller Aktivitäten ein. Er begründete dies mit der von Demonstranten zu verantwortenden Gewalttätigkeit. (nz)