netzeitung.deEmpörung über Sex-Vorwürfe gegen Kleinkind

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Eine Vorschule im US-Bundesstaat Texas hat einen vierjährigen Jungen beschuldigt, eine Lehrerin unsittlich berührt zu haben. Das wiederum erzürnt Menschen in der ganzen Welt.

Ein Vierjähriger soll nach Angaben seiner Schule in Waco im US-Bundesstaat Texas seine Kindergarten-Lehrerin sexuell belästigt haben. Jetzt beschwerten sich Menschen aus der ganzen Welt per Email über die Schule, berichtete der amerikanische Nachrichtensender «News Channel 24».

Die Schulleitung hatte gewichtige Anschuldigungen gegen den vierjährigen Jungen erhoben: Das Kind habe eine Lehrerin umarmt und dabei sein Gesicht an ihren Brüsten gerieben.

Weltweite Sympathie
Als die Anschuldigungen im Fernsehen gesendet wurde, erreichten weltweite Sympathiebekundungen für den Vierjährigen den Nachrichtensender. Die Anschuldigungen nannten viele «unerhört» oder «empörend», berichtete «News Channel 24».

Der Junge wurde bereits von der Schule verwiesen. Seinen Eltern erklärte die Direktion in einem Brief, ihr Sohn habe ein Verhalten an den Tag gelegt, das man als «sexuellen Kontakt beziehungsweise sexuelle Belästigung» werte.

«Dieser Brief wirbelte meine ganze Welt durcheinander», sagte der Vater des Kindes gegenüber «ABC News». Sein Sohn verstehe auch gar nicht, wieso er bestraft würde und warum er nicht mehr in den Kindergarten gehen dürfe.

Mit einer Beschwerde erreichte Blackwell immerhin, dass in der Akte seines Jungen der Vorwurf der sexuellen Belästigung gestrichen und durch «unangemessenen körperlichen Kontakt» ersetzt wurde . (nz)