06.12.2006
Herausgeber: netzeitung.de
Kurzgewehr von Bastian B.
Foto: dpa
Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Vierzehn Tage, nachdem sich der Amokläufer von Emsdetten in den Mund schoss, ist die Herkunft der scharfen Waffe geklärt: Er tauschte sie mit einem Bekannten - gegen ein Luftdruckgewehr.
Die Herkunft der dritten Waffe des Amokläufers von Emsdetten ist geklärt. Bastian B. hatte das Gewehr samt Munition bei einem 24-jährigen gegen ein so genanntes Soft-Air-Gewehr getauscht, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft.
Der Bekannte habe sich die Waffe aus dem Besitz seines Vaters besorgt. Dieser wiederum hatte sie von seinem Vater geerbt. Am 20. November hatte der 18-jährige Bastian B. in seiner ehemaligen Schule um sich geschossen, Rauchbomben gezündet und damit 37 Menschen verletzt. Danach tötete er sich selbst.
Zwei Waffen für den Amoklauf hatte er sich legal über das Internet besorgt. Die Herkunft der dritten Waffe war bislang unklar. (nz)