Attentate und Amokläufe an Schulen
20.11.2006
Herausgeber: netzeitung.de
2. Oktober 2006: Ein 32-jähriger Mann dringt in den Unterrichtsraum der Amish-Gemeinschaft im US-Staat Pennsylvania ein, trennt die Schülerinnen von den Schülern und erschießt fünf Mädchen und sich selbst. Mindestens fünf Personen werden verletzt.
29. September 2006: Ein 15-Jähriger dringt mit zwei Waffen in die Weston Schools in der Gemeinde Cazenovia im Staat Wisconsin ein und tötet den 49-jährigen Schulleiter. Nach seiner Festnahme sagt der Jugendliche, er sei von seinen Mitschülern wiederholt gehänselt worden
25. August 2006: Ein 26-Jähriger erschießt eine Lehrerin an einer Grundschule in Essex (Vermont) und verletzt eine weitere schwer. Auf dem Weg in die Schule hatte der Täter eine 57-Jährige getötet. Später verletzt der Mann einen 26-Jährigen, ehe er die Waffe gegen sich selbst richtet. Er überlebt.
8. November 2005: Ein 15-jähriger Schüler erschießt an der Campbell County High School im US-Staat Tennessee einen Mitarbeiter der Schulleitung und verletzt zwei weitere Personen schwer.
22. November 2004: Ein 16-Jähriger erschießt vor einer Highschool in Philadelphia einen Gleichaltrigen und verwundet drei weitere Schüler.
26. April 2002: Der 19-jährige Robert Steinhäuser richtet ein Blutbad am Erfurter Gutenberg-Gymnasium in Thüringen an. Er tötet zwölf Lehrer, zwei Schüler, eine Sekretärin und einen Polizisten. Dann erschießt er sich selbst. Er war der Schule verwiesen worden.
19. Februar 2002: In einer Berufsschule im bayerischen Freising tötet ein 22-Jähriger den Direktor und verletzt einen Lehrer schwer. Anschließend begeht der vorbestrafte ehemalige Schüler Selbstmord. Zuvor hatte er in einer Firma zwei Ex-Kollegen erschossen. Als Motiv gelten Rache und Hass.
5. März 2001: In einer High School bei San Diego im Bundesstaat Kalifornien erschießt ein 15-jähriger Amokläufer zwei Mitschüler und verletzt 13 weitere Menschen. Der Schütze wird im August 2002 zu einer Haftstrafe verurteilt und kann frühestens mit 65 Jahren entlassen werden.
16. März 2000: Ein 16-jähriger Schüler schießt im bayerischen Brannenburg einem Internatsleiter in den Kopf. Der Täter war kurz zuvor der Anstalt verwiesen worden. Anschließend verletzt sich der Jugendliche selbst schwer. Das 57-jährige Opfer stirbt sechs Tage später.
12. März 2000: Ein 19-Jähriger erschießt nach einer Tanzveranstaltung an der Beach High School in Savannah (Georgia) einen Gleichaltrigen und feuert in die Menge. Ein 16-Jähriger stirbt später im Krankenhaus.
29. Februar 2000: Ein erst sechs Jahre alter Junge erschießt in der Grundschule von Mount Morris (Michigan) eine gleichaltrige Mitschülerin.
20. April 1999: Beim größten von Teenagern in US-Schulen je angerichteten Massaker töten ein 18-Jähriger und ein 17-Jähriger in der Columbine High School in Littleton im Bundesstaat Colorado zwölf ihrer Mitschüler und einen Lehrer. 24 weitere Schüler werden bei dem Blutbad zum Teil lebensgefährlich verletzt. Nach dem Amoklauf erschießen sich die Täter selbst.
24. März 1998: Ein Elfjähriger und ein 13-Jähriger erschießen an einer Schule in Jonesboro in Arkansas vier Mädchen und einen Lehrer und verwunden zehn weitere Personen.
15. August 1996: Ein Student erschießt offenbar aus Wut über Kritik an seiner Diplomarbeit an der Staatsuniversität von San Diego (Kalifornien) drei Professoren. (dpa/nz)

