netzeitung.deDrama um gestrandete Wale in Neuseeland

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Tierschützer kippen frisches Wasser auf die gestrandeten Wale (Foto: AP<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Tierschützer kippen frisches Wasser auf die gestrandeten Wale
Foto: AP
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Der flach ansteigende Strand von Ruakaka in Neuseeland ist für eine Wal-Herde zur gefährlichen Falle geworden. Ein Großteil der Tiere starb.

Tierschützer haben am Strand des neuseeländischen Ruakaka 40 gestrandete Grindwale gerettet. 38 weitere Meeressäuger verendeten allerdings auf der Nordinsel des Landes, wie eine Sprecherin der Umweltbehörde am Freitag mitteilte.

Ein Jungtier, das sich von der Gruppe entfernt hatte, mussten Fachleute einschläfern. Der Sprecherin zufolge bestand die Gefahr, dass das sterbende Tier andere Wale mit seinen Rufen wieder an den Strand zurück gelockt hätte.

5000 Wale seit 1840
Rund 70 freiwillige Helfer sowie 15 Umweltbeamte aus der Stadt Whangarei waren im Einsatz, um die Wale ins Meer zurück zu geleiten. Der flach abfallende Strand am Stadtrand war schon häufig zur tödliche Falle für Wale geworden. Warum die Meeressäuger immer wieder in für sie gefährlich niedrige Gewässer schwimmen, haben die Experten noch nicht herausgefunden.

Nach Angaben des zuständigen Ministeriums stranden in Neuseeland so viele Wale wie kaum anderswo in der Welt. Seit Ankunft der europäischen Siedler um 1840 seien es mehr als 5000 Wale gewesen. (nz)