Mord im Nobelinternat
23.10.2006
Herausgeber: netzeitung.de
Die Staatsanwaltschaft geht hingegen davon aus, dass das Opfer zum Zeitpunkt der Attacke geschlafen habe. Der 17-Jährige hatte laut Staatsanwaltschaft vor Zeugen sowohl die Tat angekündigt als auch danach eingeräumt. Das bei der Tat verwendete Messer und die Kleidung des jungen Mannes wurden bislang nicht gefunden.
Der Täter war nach zwei Verweisen von Ulmer Schulen am 8. Mai probeweise als externer Schüler in die Internatsschule aufgenommen worden. Er stand zur Tatzeit unter Bewährung, da er bereits im Juli 2005 wegen Diebstahls mit Waffen, Nötigung und gefährlicher Körperverletzung zu einer Jugendstrafe von einem Jahr und drei Monaten verurteilt worden war.
Der Beginn des Prozesses hatte sich zunächst verzögert, weil der Dolmetscher für die Eltern des Angeklagten nicht erschienen war. Das Landgericht Ulm will am 13. November sein Urteil verkünden. (nz)

