11.10.2006
Herausgeber: netzeitung.de
Das Grab von Flick
Foto: dpa
Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Der frühere Großindustrielle Flick ist am Wörthersee beerdigt worden. Nur Freunde und Familie waren bei der Beisetzung zugegen - ein Sicherheitsdienst hielt ungebetene Gäste ab.
Der deutsche Milliardär und ehemalige Großindustrielle Friedrich Karl Flick ist im österreichischen Velden am Wörthersee beigesetzt worden. Bei der Beerdigung am Mittwoch waren etwa 300 geladene Trauergäste zugegen.
Flick starb am 5. Oktober nach kurzer schwerer Krankheit im Alter von 79 Jahren in seiner Villa am Wörthersee. Neben den Familienangehörigen kamen viele Prominente und Vertreter der Kärntner Landespolitik zu der Beisetzung, bei der Journalisten ausgeschlossen waren.
Neben der Witwe Ingrid Flick und den sieben Jahre alten Zwillingen Victoria-Katharina und Karl Friedrich sowie zahlreichen Angehörigen der Familie Flick nahmen enge Freunde der Familie an der Beisetzung teil, unter ihnen Filmregisseur Carl Spiehs, Prinz Georg von Hohenzollern, Herzog Max von Bayern und der Münchner Feinkost-Spezialist Gerhard Käfer.
Polizei im EinsatzDie Kirche und der Friedhof von Velden waren seit dem frühen Morgen von einer Sicherheitsfirma überwacht worden, um die Privatsphäre der Familie und Freunde von Flick zu sichern. Wie die Nachrichtenagentur APA berichtete, sollen daneben auch reguläre Beamte der Kärntner Polizei im Einsatz gewesen sein, um ungebetene Gäste fernzuhalten.
Nach der Trauerfeier in der mit weißen und roten Rosen ausgeschmückten Kirche wurde der Leichnam Flicks auf dem nahe gelegenen Veldener Friedhof beigesetzt. Am frühen Nachmittag fand für ihn ein Requiem im Dom von Klagenfurt statt. (nz)