netzeitung.deFahrgäste nachts auf Riesenrad vergessen

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Ganz oben ist es im Riesenrad eigentlich am schönsten. Vier Fahrgäste in Dresden hatten allerdings nicht viel davon - sie saßen fest, weil man sie einfach vergaß.

Für vier Fahrgäste eines Riesenrades in Dresden wurde es reichlich kalt: Sie blieben nachts in 60 Metern Höhe stecken und mussten anderthalb Stunden auf ihre Befreiung warten.

Wie der Geschäftsführer der Betreibergesellschaft sagte, hatte ein Mitarbeiter die Fahrgäste, die in zwei Kabinen saßen, am Mittwoch kurz nach 23 Uhr bei Dienstschluss vergessen und den Strom abgeschaltet. Folglich habe auch der Alarmknopf in den geschlossenen Kabinen nicht mehr funktioniert.

Wie Rettenmaier schilderte, muss das Riesenrad nach der letzten Fahrt noch eine Kontrollrunde drehen, damit das Personal sicher sein kann, dass niemand mehr in den Kabinen sitzt. Das habe der Mitarbeiter einfach eingespart – er sei sofort entlassen worden.

Eine Frau verständigte über Handy ihren Ehemann, der im 50 Kilometer entfernten Dippoldiswalde wohnt. Dieser erreichte am frühen Donnerstagmorgen kurz nach Mitternacht das Riesenrad und alarmierte einen Wachdienst. Die Wachleute konnten die Eingeschlossenen schließlich befreien. (nz)